Vorabinformation - Einreichung der Umsatzsteuerjahreserklärung 2015 bisher nicht zur Umsatzsteuer veranlagten Fällen im Gesundheitswesen

04.08.2016

Die bayerische Finanzverwaltung hat in der Vergangenheit im Gesundheitswesen nicht beanstandet, wenn der Unternehmer auf die Abgabe der Umsatzsteuer-Erklärung verzichtet hat, obwohl seit jeher eine gesetzlich geregelte Pflicht zur Abgabe der Umsatzsteuer-Erklärung für jeden Unternehmer (§ 149 Abs. 1 Abgabenordnung, § 18 Abs. 3 UStG) besteht. . Die dieser Handhabung zugrundliegende Annahme seitens der Verwaltung ist bzw. war, dass im Bereich Gesundheitswesen fast ausschließlich umsatzsteuersteuerfreie Umsätze getätigt werden bzw. etwaige steuerpflichtige Umsätze vergleichsweise gering ausfallen und die sog. Kleinunternehmerregelung zur Anwendung kommt (§ 19 UStG), im Ergebnis also keine Umsatzsteuer erhoben wird.

Weitere Informationen finden Sie im geschützten Mitgliederbereich unter Fachinformationen

zurück zur Übersicht
OK Verwendung von Cookies! Um die Webseite optimal gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwendet die Steuerberaterkammer Nürnberg Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.